BIM

„BIM“ ist keine Software, sondern ein umfangreicher Prozess, der in vielen Planungsbüros, bei Unternehmen, Bauherren und den Behörden vielfach zu völlig neuen Arbeitsprozessen führt.

Wichtig jedoch ist, dass dieser Prozess nicht ohne die richtige Software möglich ist.

Die digitale Entwicklung macht selbstverständlich auch nicht vor der Bauindustrie und dem Planungsprozess halt.

„BIM“ ist das aktuell meistgebrauchte Schlagwort in der Baubranche.

Es steht als Abkürzung für „Building Information Modeling“ und bedeutet nicht weniger als an einem digitalen Gebäudezwilling den gesamten Planungsprozess vorwegzunehmen.

BIM Lebenzyklus

Der BIM Prozess ist keine neue Erfindung – vielmehr wurde bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts damit gearbeitet Details an 1:1 Modellen zu klären, um später beim Bauen Fehler zu vermeiden.

Die Methode ist von Amerikanischen Ingenieuren zuerst angewandt worden und wurde für Behördenbauten genutzt. Nachdem immer komplexere Aufgaben das Bauen deutlich komplizierter machen, ist der Trend zur zunächst komplett digitalen Planung auch in Deutschland angekommen.

Die Architekten- und Ingenieurkammern arbeiten seit Jahren an Regelwerken, die diese Leistungen mit in den Leistungskatalog integrieren und in der HOAI abbilden sollen. Gleichzeitig sind politische Entscheidungen getroffen worden, die bereits in nächster Zeit von allen Beteiligten Kenntnisse und Anwendung des BIM Prozesses erwarten.

Es gilt also sich umfangreich über „BIM“ zu informieren und fit zu machen.

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Als Archicad Anwender nutzt man bereits eine der bestmöglichen BIM Software Anwendungen für den Hochbau.

Archicad in der vorliegenden Version 24 verfügt über eine Vielzahl von BIM Funktionalität, die es Anwendern ermöglicht notwendige Vorgaben und Standards effizient zu bearbeiten und die erstellten Modelle über die integrierte IFC (Industrie Foundation Class) Schnittstelle an andere Planungsbeteiligte zu übertragen.

 

Planer lieben Bilder! Um es also einfach zu beschreiben, wird bei der BIM konformen Modellierung eine grafische Information in eine numerische übertragen. Das bedeutet, dass jedes Bauteil von der Wand über Türen, Fenster, Rolltreppen und Aufzüge bis hin zu Heizkörpern und Badewannen eine eindeutige Nummer erhält, die im gesamten Planungsprozess mit diesem Bauteil fest verbunden ist.

Mit Hilfe des dieser Methode, des digitalen Prototypen, ist es sehr einfach Änderungen in der Planung zu dokumentieren und nachzuverfolgen. Prüfungen und Simulationen lassen sich anhand des Modells ebenfalls umfangreich vornehmen.

Planungsprobleme können frühzeitig gelöst und für einen reibungslosen Bauablauf vorgeplant werden – noch bevor das Gebäude tatsächlich gebaut wird.

Open BIM funktioniert!

Hier gelangen Sie zum Praxisbericht „BIM basierte Mengen- und Kostenermittlung“ mit Archicad und den Modellierungsrichtlinien.