Von der Industriebrache zum Design-Hotel
Ein ehemaliges Getreidesilo wird durch visionäre Planung und nachhaltige Architektur zu einem einzigartigen Hotel mit historischem Charme.
Innovatives Bauen mit ArchiCAD
Die Gruppe GME, ein renommiertes Architekturbüro mit Sitz in Achim und Bremen, steht für visionäre Planungen und nachhaltige Baukonzepte. Mit über 50 Jahren Erfahrung vereint das Büro architektonische Präzision und kreative Gestaltung, um außergewöhnliche Bauprojekte umzusetzen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Projekt zur Sanierung und Umnutzung des ehemaligen Silo-Gebäudes auf dem Kellogg’s-Areal in der Bremer Überseestadt zu einem Hotel.
Projekt: Sanierung und Umnutzung des „Silogebäudes“ zum Hotel mit angeschlossenem Bürogebäude
Bauort: Bremen
Bauherr:
Denkmalstadt GmbH, Bremen
Standort:
Auf der Muggenburg 50
28217 Bremen
Fertigstellung:
2024
Fläche (BGF):
12.500 m²
Das Projekt: „John & Will“-Hotel auf der Überseeinsel
Das ehemalige Getreidesilo – einst Lagerstätte für Milliarden von Getreidekörnern und Wahrzeichen der Kellogg’s-Produktion – wird als Hotel mit Gastronomie und Büroflächen revitalisiert. Die Gruppe GME war für die detaillierte Ausführungsplanung des Entwurfs verantwortlich, der von DMAA – Delugan Meissl Associated Architects aus Wien stammt.
Das Gebäude, das heute ein Leuchtturmprojekt der Überseeinsel ist, überzeugt durch seine Kombination aus historischer Substanz und modernem Design. Besonders beeindruckend sind die 117 Zimmer in den ikonischen runden Silotanks, das stilvolle Foyer, das Rezeption und Bar vereint, und eine Eventfläche mit Panoramablick in der obersten Etage. Mit einer Nutzfläche von 5.600 m² über 14 Etagen wurde das Silo umfassend saniert und modernisiert, wobei der Erhalt der „grauen Energie“ im Vordergrund stand. Diese nachhaltige Herangehensweise sichert nicht nur den historischen Charakter des Gebäudes, sondern auch seine Zukunftsfähigkeit als Teil eines modernen Quartiers.
Herausforderungen und Innovationen in der Planung
Das Projekt erforderte höchste Präzision und eine innovative Herangehensweise an die Planung.
- Komplexe Geschossstrukturen: Die unterschiedlichen Split-Level-Geschosse – Hotelebenen mit neuen Decken in den Siloröhren versus Büroflächen mit Bestandselementen – stellten besondere Anforderungen vor allem an die Ausführungsplanung.
- Umbaufilter und grafische Überschreibungen: Zur übersichtlichen Darstellung wurden umfangreiche Bestands-, Abbruch- und Neubaupläne erstellt, unterstützt durch ausgefeilte grafische Überschreibungen.
- Hotlink-Module und IFC-Integration: Einzelne Gebäudeelemente, wie Hotelzimmer und die neue Silofassade, wurden in separaten Modulen geplant und in die Hauptdatei integriert. Die technischen Installationen (TGA) wurden über IFC-Modelle eingebunden und regelmäßig aktualisiert.
- Automatisierte Auswertungen: Durch die in allen Bereichen modellierte komplexe Gebäudestruktur konnten interaktive Tools zur automatischen Auswertung genutzt werden, wie z.B. die Türlisten.
Planungstool ArchiCAD
Das gesamte Projekt wurde mit ArchiCAD 23 in 3D modelliert. Diese konsequente 3D-Planung half dabei, komplexe Strukturen zu visualisieren und präzise umzusetzen.
So konnten auch in der Bauphase auftretende Fragestellungen effektiv und sehr kurzfristig geklärt werden.
Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
Neben der architektonischen Qualität liegt ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit. Der Erhalt des Gebäudes spart Ressourcen, und das gesamte Quartier wird an die Ansprüche moderner, nachhaltiger Gebäudestrukturen angepasst.
Fotografie: Piet Niemann
Quellen:
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