Das hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat in Syrien mit dem Bau temporärer Notunterkünfte aus Sandsäcken begonnen. Bei diesem Testprojekt kommt Archicad als Planungssoftware zum Einsatz.

Bild einer mit Archicad geplanten Notunterkunft in SyrienDie rund 44 qm großen Notunterkünfte bestehen aus zwei Räumen und einer kleinen Küche. Gegenüber Zelten oder Unterkünften, die mit anderen Materialien errichtet werden,  bieten die temporären Bauten aus Sandsäcken viele Vorteile. Sieben (ungelernte) Arbeiter brauchen nur circa zwei Wochen zur Fertigstellung. Und weil beim Bau keine besonderen Konstruktionskenntnisse vonnöten sind, können sie von den Menschen gebaut werden, die später darin wohnen sollen.
Dabei sind die Häuser sehr stabil – wind- und erdbebensicher. Sie sind schwer brennbar und bieten bis zu einem bestimmten Grad Schutz vor Kugeln und Minen. Darüber hinaus sind sie variabel und wandlungsfähig: So lassen sich während des Bauens Wandöffnungen ganz einfach ändern oder ganze Wände wieder abbauen und an anderer Stelle neu errichten. Rohrleitungen und Elektrizität können ganz einfach in den Sandsäcken verlegt werden.  Außerdem lassen sich die Notunterkünfte in abgelegenen oder schwer zugänglichen Gegenden errichten, da ausschließlich die Sandsäcke auf die Baustelle transportiert werden müssen.

„Armen Menschen preiswerte Architektur zur Verfügung zu stellen, war immer mein Traum“ sagt Anas Aljibain, Architekt und Beauftragter für Notunterkünfte bei der UNHCR. „Mit Archicad ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.

Mehr Informationen über das Hilfsprojekt finden Sie hier:

http://www.graphisoft.com/users/bim-case-studies/transitional-shelters-designed-using-archicad.html 

 

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